Praktikum – ein Profit für junge Leute 

„Mein letztes Praktikum in der Lebenshilfe Wilten fand ich recht spannend. Da konnte ich anwenden, was ich in der Schule gelernt habe“, so die Bilanz von Amadeus Hofinger. Im Zuge seiner Ausbildung zum Fachsozialbegleiter (SOB) absolvierte er mehrere Praktika.

Aufgabenfelder

Konkret unterstützte er einen Klienten, mit Piktogrammen und Fotos, seine Vorlieben deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Ebenso auf dem Programm standen Rechnen und Schreiben mit Klientinnen und Klienten oder Mobilitätstrainings mit Bus und Straßenbahn.

Theorie trifft Praxis

In der Lebenshilfe erlebte er, dass auch seine kritischen Fragen ernst genommen wurden. Nicht nur seine Praxisbegleiter gaben ihm wertvolles Feedback. „Auch die Rückmeldungen und Signale der begleiteten Personen waren für mich sehr lehrreich – sie zeigen sehr ehrlich und direkt, wie deine Ideen und Angebote ankommen.“

Auch Amadeus Hofinger profitierte von der Praktikumszeit: „Der Umgang mit Menschen hilft mir, selber etwas gelassener zu sein und in meinem Leben die schönen Aspekte wieder zu entdecken. Wenn man Menschen begleitet, geht man durch frohe und traurige Momente. Ich finde es schön, das gemeinsam zu erleben.“

Amadeus Hofinger will auch künftig im Sozialbereich arbeiten. Für ihn gehören sinnvolle Praktika zu einer guten Ausbildung dazu: „Nur so versteht man, ob dieser Arbeitsbereich zu einem passt und wo ich mich mit meinen Fähigkeiten künftig einbringen will!“