Zivildiener begeistert vom Arbeitsklima

Anfangs wusste ich selber nicht, was mich erwartet und ob es das Richtige ist“, gesteht Adrian Handle seine anfänglichen Zweifel. Rückblickend meint er: „Menschen zu helfen, hat mir selber viel geholfen.“

Selber viel gelernt

Trotz erster Unsicherheit folgt Adrian Handle (re. im Bild) dem Rat von Freunden und leistet seinen Zivildienst bei der Lebenshilfe. „Wenn man nix probiert, kommt man zu nix!“ Seither sei kein Tag wie der andere, erklärt Adrian Handle, der nach seinem Dienst wieder in den Tourismus wechselt. Am meisten beeindruckt ihn, wie Menschen durch Krisen begleitet werden. „Woanders sind Leute oft nachtragend. Hier gibt’s ein offenes Gespräch – und dann starten meist alle wieder mit guter Laune“.

Eine echte Stütze

Autofahren, Musizieren, Zuhören, achtsam Hinsehen, Kochen, Anpacken… Jedes Talent ist gefragt.

Der Clou: Bei ihrem Zivildienst treffen sich die beiden Absolventen der Tourismusschule Zillertal wieder! Die beiden erledigen Fahrdienste, begleiten Menschen und packen natürlich auch in der Küche mit an. „Die zwei waren ein besonderer Gewinn – für uns alle. Wir kochen hier ja auch für die Seniorinnen und Senioren im Dorf und heuer erstmals auch für die Kinder der Ferienbetreuung.“, so Klaus Marth. Er leitet den Arbeitsstandort in Prutz und kommt fast ins Schwärmen, wenn er an die selbst gemachten Nudeln oder die Schledernocken der beiden zurückdenkt.