Mit einer Suppenwürze von der „feld:schafft“ nie. Denn nachhaltig gewürzt, ist schon gewonnen. Es herrscht Betriebsamkeit in der Küche des Lunchhauses. Messer werden gewetzt und der Sellerie von Mario Hosp und Verena Köll in kleine Stücke zerteilt. Seyma Ünal wäscht das Gemüse und säubert die Karotten, während Claudia Sacher mit der Waage die Gemüsemenge portioniert. Das Team arbeitet konzentriert und es wird nichts dem Zufall überlassen. Denn auf dem Produktionsplan steht eine nachhaltige Suppenwürze, frei von künstlichen Aroma- und Zusatzstoffen. Die Idee kommt von der feld:schafft. Einer Genossenschaft zur Nutzung von Ungenutztem.

„Für unsere Suppenwürze verwenden wir frisch verarbeitetes Aus- und Überschussgemüse, direkt von Landwirtinnen und Landwirten um Innsbruck“, so Claudia Sacher von der feld:schafft, die die Idee zur nachhaltigen Suppenwürze hatte. „Ich habe früher auf einer Alm gearbeitet und dort sind Suppen sehr gefragt. Also habe ich die Würze dafür selbst produziert, anstatt sie zu kaufen“.

Nun folgt ein weiterer Schritt in der Produktion. Die verschiedenen Gemüse werden durch einen Fleischwolf gedrückt. Dafür ist heute Seyma Ünal zuständig. „Das ist ganz schön anstrengend“, meint sie und schiebt noch gleich eine Gemüseladung nach. Anschließend kommt zur Würzmischung noch Bio-Sonnenblumenöl und Salz hinzu, ehe sie weiter in die Abfüllung wandert.

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit der feld:schafft ein tolles Projekt, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch mehr in Richtung Nachhaltigkeit und Lebensmittelverwertung zu schulen“, so Lunchhaus Leiter Jörg Pfisterer. „Als Klimabündnisbetrieb sind das genau die Kooperationen, welche wir suchen und die wir gerne mit Rat und Tat unterstützen“.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann die Suppenwürze natürlich im Lunchhaus der Lebenshilfe kaufen oder direkt auf der Webseite der feld:schafft bestellen. Mahlzeit.