IMAD Studie bestätigt Sicherheitsgefühl und Vertrauen
Lebenshilfe als sicherer Anker für Menschen mit Behinderungen und Angehörigen
Innsbruck: Menschen mit Behinderungen waren von der Corona Pandemie stärker betroffen als andere Menschen. Lockdowns, Ausgehbeschränkungen, laufende Testungen, Einstufungen in Hochrisikogruppen oder Einschränkungen sozialer Kontakte stellten die Lebenshilfe Tirol vor große Herausforderungen in der täglichen Begleitung. Lob gibt es nun von Angehörigen von Menschen mit Behinderungen, wie eine IMAD Befragung ergab.
IMAD bestätigt hohe Zufriedenheit
„Die Zufriedenheit mit der Unterstützung und Begleitung der Lebenshilfe Tirol während der Corona-Pandemie lag bei 95%“, so Barbara Traweger-Ravanelli vom IMAD Institut. Insgesamt 305 Eltern und ErwachsenenvertreterInnen aus allen Dienstleistungsangeboten der Lebenshilfe wurden telefonisch und online befragt. Lob gab es von den Angehörigen für die regelmäßigen Informationen, die Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen und die getroffenen Besuchsregelungen.
Aktives Handeln entscheidend
Ein Lob, das für Geschäftsführer Georg Willeit gerade auf das proaktive Handeln der Lebenshilfe zurückzuführen ist. „Als Menschenrechtsorganisation haben wir schnell erkannt, dass wir nicht auf Entscheidungen anderer warten können, sondern selbst Vorgaben machen und konsequent handeln müssen“. So hat die Lebenshilfe Tirol schön früh ein eigenes Krisenteam eingerichtet, die Kommunikation zu den Angehörigen verstärkt und umfangreiche Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen getroffen. „Es war uns wichtig gerade in dieser herausfordernden Zeit Angehörigen und Menschen mit Behinderungen ein hohes Maß an Sicherheit zu geben und die Begleitung in allen Lebensbereichen weiterhin zu garantieren“, so Willeit.
Rasche Informationen schaffen Vertrauen
Auch wenn 93 % der Eltern die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Tirol als vertrauensvoll, respektvoll und partnerschaftlich bezeichnen, sieht Georg Willeit noch Optimierungsmöglichkeiten. „Rasches Handeln, schnelle Informationsweitergabe und noch bessere Einbindung von Angehörigen und ErwachsenenvertreterInnen sind die Faktoren, auf die es in Zukunft noch stärker ankommen wird, um die bestmögliche Begleitung von Menschen mit Behinderungen sicher zu stellen“.
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