Frühförderung hilft Sophia ins Leben zu starten
Wenn die Frühförderin Sophia daheim besucht, erwartet sie das aufgeweckte Mädchen schon an der Tür. Gemeinsam legen sie Puzzles, benennen Gegenstände, Formen und Farben oder zählen Kastanien. Jeder Körperteil hat einen Namen, jedes Fingerlein eine Zahl. Wenn Sophias große Schwester einmal früher von der Schule heimkommt, spielt sie manchmal mit. Richtig aufregend sind die immer neuen Materialien und Spiele, die sie mit der Frühförderin ausprobieren dürfen!
Die zentrale Rolle der Eltern
Ihre Mutter schätzt es, sich mit der Frühförderin im Anschluss in Ruhe austauschen zu können: „Sie hat einen anderen, einen geschulten Blick, und sie bestärkt mich. So sehe ich, wie wir Sophia am besten unterstützen können.“
Dass Sophia im Kindergarten zu den Kleinsten zählt, macht das geschickte Mädchen mit ihrem Charme wett. „Geh, i bin scho a Große. Bald gehe ich in die Volksschule – so wie meine Schwester“, meint Sophia und hebt ihr Kinn in die Höhe. Kaum erkennbar, aber sehr selbstbewusst. Wer möchte ihr da widersprechen?
Starke Eltern, starke Kinder
Ausgehend von dem was das Kind gerne macht und gut kann, setzt die Frühförderin gezielte Angebote in den Bereichen (Grobmotorik, Feinmotorik, Wahrnehmung, Kognition, Sprache, soziales Verhalten). In regelmäßigen Gesprächen mit den Eltern werden Anliegen und Sorgen besprochen, Fördermaßnahmen erörtert und gemeinsame Zielvereinbarungen getroffen. Die Frühförderin steht in Kontakt zu ÄrztInnen und TherapeutInnen. Diese Zusammenarbeit gewährleistet die ganzheitliche Förderung und Begleitung für Kind und Familie.