Land Tirol setzt Rechte von Menschen mit Behinderungen um.

262 Seiten umfasst der Tiroler Aktionsplan (TAP) Behinderung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Er soll die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Tirol stärken und Chancengleichheit,  Barrierefreiheit sowie ihre umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherstellen.

„Der TAP gilt für alle Bereiche, die in der Verantwortung der Tiroler Landesregierung liegen“, so Soziallandesrätin Eva Pawlata bei der Präsentation am Freitag. Eine Koordinationsstelle, der Elisabeth Rieder vorsteht, soll die Umsetzung erleichtern. „Die Überwachung der Maßnahmen liegt beim Tiroler Monitoringausschuss“, so Isolde Kafka und ergänzt: „Der Beschluss des TAP ist ein Meilenstein, dem jetzt weitere Umsetzungsschritte folgen müssen“.

Schrittweise Umsetzung

Die Umsetzung des Tiroler Aktionsplans erfolgt Schritt für Schritt und wird von 5 Umsetzungsteams begleitet.

  • Umsetzungs-Team 1: Bewusstseins-Bildung.
  • Umsetzungs-Team 2: Gesundheit und Gewalt-Schutz, Zivil- und Katastrophen-Schutz.
  •  Umsetzungs-Team 3: Beschäftigung und Arbeit, Inter-Sektionalität (d.h. dass auf eine Person mehrere Merkmale zutreffen, wie zum Beispiel Alter,  Herkunft, Religion, Geschlecht, Behinderung)
  • Umsetzungs-Team 4: Selbstbestimmt Leben, Soziale Teilhabe, Reisen, Erholung, Freizeit und um Kunst und Kultur.
  • Umsetzungs-Team 5: Barriere-Freiheit.

In den Umsetzungs-Teams arbeiten Menschen mit Behinderungen, Interessensvertreter/innen und Dienstleistungsanbieter mit. Die Anmeldung erfolgt bis zum 31. März 2023 via Mail: tiroler.aktionsplan.behinderung@tirol.gv.at

In fünf Jahren wird der Tiroler Aktionsplan evaluiert (was wurde gemacht, was nicht und was soll noch gemacht werden).

Fragen rund um den Tiroler Aktionsplan beantwortet Frau Dr.in Rieder, die die Koordinationsstelle leitet.
Die Telefonnummer ist: 0512 508 2680.
Die E-Mail-Adresse ist: tiroler.aktionsplan.behinderung@tirol.gv.at

Download

Tiroler Aktionsplan Behinderung

Nationaler Aktionsplan Behinderung (PDF)