Kindern Unbeschwertheit schenken
„Früher bin ich mit Sophia kaum vor die Tür“, gesteht Mirjam. „Denn in der Sandkiste gab‘s immer Streitereien.“ Die Mutter kommt mit der Dreijährigen zeitweise an ihre Grenzen. Seither sie sich stundenweise Unterstützung von der Lebenshilfe holt, kommt Sophia auch mit anderen Kindern besser aus. Ein Freizeitassistent verbringt die Zeit mit der Kleinen meist außer Haus. Gemeinsam gehen sie zum Spielplatz, probieren im Park den Roller aus. Sie suchen tolle Plätze im Wald oder fahren mit dem Bus zum Bahnhof, wo es immer was zu entdecken gibt.
Warum braucht es Hilfe?
Die Freizeitassistenz und Familienentlastung für Kinder mit Behinderungen übernimmt das Sozialressort des Landes. Manchen Eltern fällt es aber schwer, den vorgeschriebenen Selbstbehalt zu finanzieren. Und für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher ist die Ferienbetreuung eine Herausforderung.
Mit dieser Spende helfen Sie, solche jungen Familien in Tirol zu entlasten.
Ermöglichen Sie Kindern Freizeitassistenz und Ferienbegleitung.
Schenken Sie ein paar unbeschwerte Ferientage.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Die Welt gemeinsam erkunden
Freizeitassistentinnen und Freizeitassistenten nehmen sich Zeit für die Kinder. Mit ihnen gehen die Kleinen ins Schwimmbad, pritscheln mit Wasser, erforschen Pfützen oder beobachten Baustellen. „Solche Unternehmungen sind besonders für berufstätige Eltern oft eine Herausforderung. Schon kleine Ausflüge bieten für Kinder und Erwachsene Freiräume, in denen sie viel erleben“, beschreibt Ruth Oberacher (Leitung Ferien- und Freizeitassistenz Lebenshilfe Innsbruck).
Mut machen, unter Leute zu gehen
Auch Burschen, die in ihrem Alltag wenig Bewegung machen, lieben es, neue Spielgeräte im Park auszuprobieren oder mit anderen Ball zuspielen. Die Freizeitassistentinnen und Freizeitassistenten – Studenten oder Mütter – helfen, das Eis zu brechen und suchen bewusst Plätze, an denen auch andere Kinder spielen oder trainieren. „Anstatt mit dem Behindertentransport von der Haustür in die Schule gebracht zu werden, nutzen wir Bus und Straßenbahn und begegnen hier vielen anderen Menschen“, so Ruth Oberacher. Für viele ist es schon aufregend einmal durch die Stadt zu bummeln, Auslagen anzusehen oder anderen Kindern beim Fußballtraining zuzuschauen. Hier ergeben sich einige Gelegenheiten zum Mitspielen und so entstehen ganz nebenbei auch neue Bekanntschaften mit Kindern der Gegend.