Neuer Standort stärkt Menschen mit Behinderungen durch Aktivitäten im Stadtteil und echte Begegnungen.

Mit dem Treffpunkt Begegnung Dreiheiligen eröffnet die Lebenshilfe Tirol einen Standort, der Menschen mit Behinderungen neue Arbeitsmöglichkeiten im Stadtteil eröffnet. Im Mittelpunkt steht nicht das Herstellen von Produkten, sondern das Entdecken von Chancen im direkten Umfeld. Die begleiteten Menschen gehen gemeinsam mit ihren Assistent:innen in den Stadtteil, lernen Nachbar:innen, Betriebe und soziale Einrichtungen kennen und finden heraus, wo sie sich einbringen können. Der Standort richtet sich besonders an Menschen, die Neues entdecken wollen. Unterstützte Kommunikation ist dabei ein zentrales Werkzeug, damit jede Person ihre Wünsche ausdrücken und eigene Entscheidungen treffen kann. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu stärken und gemeinsam neue Wege zu entwickeln.

„Ein besonderes Element ist das IdeenFoyer: ein offener Raum, in dem Ideen gesammelt, sichtbar gemacht und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Der Treffpunkt Begegnung Dreiheiligen versteht sich als BASE – als Ausgangspunkt für Aktivitäten, Kooperationen und Entwicklungen, die gemeinsam mit den Menschen entstehen“, so Angelika Obermair, Regionalleitung der Lebenshilfe in Innsbruck

„Die Lebenshilfe Tirol verfolgt das Ziel, Menschen auf ihrem Weg zu einem barrierefreien, selbstbestimmten und erfüllten Leben zu unterstützen. Der neue Standort ist ein wichtiger Schritt dorthin – mitten im Stadtteil, mitten im Leben“, betont Georg Willeit, Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol und verweist auf die enge Zusammenarbeit im Stadtteil: etwa mit anderen Sozialeinrichtungen, Stadtteiltreffs oder der TABEA der Lebenshilfe in der Bienerstraße.

Am neuen Standort der Lebenshilfe werden derzeit zehn Menschen mit Behinderungen begleitet. „Der Treffpunkt Begegnung Dreiheiligen ist ein Herzblutprojekt und zeigt Mut sowie echte Teilhabe. Aus kleinen Ideen, wie dem gemeinsamen Pflanzen von Kräutern, wächst hier Selbstbestimmung und Gemeinschaft“, so Christine Brugger, Präsidentin des Vereins Lebenshilfe Tirol. Der Verein hat das Gebäude in der Pembaurstraße 12 in Innsbruck, in dem sich auch Wohneinheiten für Menschen mit und ohne Behinderungen befinden, mit viel Engagement und Weitblick errichtet.

Fotos: Lebenshilfe Tirol / Lechner