Georg Willeit: Inklusionspolitische Teile zu begrüßen, ja zu konstruktiver Unterstützung mit Selbstvertretungen
„Nach einer ersten Durchsicht ist das türkis-grüne Regierungsprogramm vom inhaltlichen Anspruch ein Fortschritt“, so heute Georg Willeit, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol. Menschen mit Behinderungen werden in allen Politikbereichen mitgedacht und die Menschenwürde und der Einsatz für Menschenrechte künftig stärker verankert. Gemeinsam mit Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern sollen inklusive Maßnahmen erarbeitet werden, um die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.
Die bedarfsgerechte Finanzierung zur Umsetzung der UN-Konvention und des Nationalen Aktionsplanes, der freie Zugang zu allen Bildungsformen bis hin zum tertiären Bildungsweg incl. der nötigen Assistenz, Persönliche Assistenz, Lohn statt Taschengeld sind positiv zu bewerten, allerdings sind bei zentralen Punkten noch viele Fragen offen. Schade jedoch ist, dass die Reparatur der Sozialhilfe nicht einmal als Pfad beschrieben wurde.
„Wir sind gemeinsam mit den Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern bereit, unser Know-How einzubringen und zum Beispiel bei den Umsetzungsschritten für Lohn statt Taschengeld mitzuarbeiten“, kündigt Georg Willeit an, die Interessen von Menschen mit Behinderungen weiterhin konsequent zu vertreten. „Unser Ziel bleibt die Inklusion von der Geburt bis ins Alter“.
Weitere Informationen
Stellungnahme der Lebenshilfe Österreich
Regierungsprogramm 2020-2024 im Detail