Lebenshilfe Team übernimmt Versorgung und sichert Land Tirol volle Unterstützung zu.

Heute, Freitag, sind ca. 100 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen mit ihren ukrainischen BetreuerInnen – darunter auch teilweise ihre Mütter – in Tirol angekommen. Mit vier Bussen sind sie von der ukrainischen Grenze gestartet und die ganze Nacht durchgefahren. Mittlerweile wurden sie von der Lebenshilfe Tirol an einem neu angemieteten Standort herzlich empfangen, haben ihre Unterkünfte bezogen und werden nun entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen versorgt.

„Das Wichtigste ist es, den Kindern Ruhe und Sicherheit zu geben und ihnen die Rückkehr in einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen. Dafür erhalten sie jede Unterstützung, die sie brauchen“, so Landeshauptmann Günther Platter, der sich auch bei der Lebenshilfe Tirol für den spontanen Einsatz bedankt. „Die Lebenshilfe Tirol hat dem Land Tirol volle Unterstützung zugesagt und freut sich, nun diese einlösen zu können und direkt zu helfen. Es sei gut, dass zumindest diese Kinder und Jugendlichen in Sicherheit sind“, so Lebenshilfe Tirol Geschäftsführer Georg Willeit. „Als Menschenrechtsorganisation hat die Lebenshilfe Tirol seit Beginn des Krieges in der Ukraine auf die Verletzung der grundlegendsten Menschenrechte hingewiesen und ihre Unterstützung angeboten, zumal Menschen mit Behinderung in derartigen Krisen oft übersehen werden“.

Danke an alle helfenden Hände

In Windeseile hat das #teamlebenshilfe alle Vorbereitungen getroffen, um die Kinder und Jugendlichen und ihre ukrainischen Begleitpersonen willkommen zu heißen. Gemeinsam mit zahlreichen Engagierten konnte so alles vorbereitet werden.

Derzeit kein Bedarf an Sachspenden

Die Lebenshilfe Tirol bedankt sich bei allen Menschen, die Sachspenden zur Verfügung gestellt haben und schließt gleich eine Bitte an: „Aus heutiger Sicht brauchen wir keine Sachspenden mehr, werden uns aber im Bedarfsfall mit einem gezielten Aufruf an die Bevölkerung wenden.“